Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Viagra, Cialis und Weight-Loss-Drugs

Da spammt mir grade jemand das Blog voll (manuell) mit Viagra- und Cialis-Werbung (jeder weiss doch, dass Cialis das bessere Viagra ist, warum werben die überhaupt noch mit den blauen Pillchen?) und anderem Quatsch zu. Also nicht wundern.

Ich persönlich brauche den Kram nicht per Internet zu kaufen, denn einerseits lebe ich strikt abstinent und andererseits kann man den Kram auf der Insel kaufen, wie ich bereits in diesem Vintage-Eintrag berichtete.

Engel und Dämonen

Ich recherchiere zur Zeit ein wenig für ein paar Einträge herum und habe gerade festgestellt, dass der Klassifikatortxp:gho_footnote ein Wort das man im Thai immer in Verbindung mit der Anzahl von Objekten verwenden muss, so in der Art “zwei Blatt Papier”, wobei Blatt der Klassifikator für Papier ist</txp:gho_footnote> für Engel und Dämonen identisch ist. <txp:thai title="??" phonetic=“dtohn” >Klassifikator für Engel und Dämonen.</txp:thai>. Ist also alles das Gleiche.

The Klintonn is in Muang Thai

Ziemlich viel Geblubber wird gerade um den Ehemann der zukünftigen US-Präsidentin gemacht, der in Thailand herumreist. Unter anderem hat er der Regierung schon gesagt, dass sie ihre Versprechen einhalten soll (welche genau, hat er nicht gesagt, aber dafür gibts ja auch keine Vorlagen) und vom Tsunami betroffene Zonen und Menschen besucht und dabei in Kameras gelächelt oder betroffen gekuckt.

Sehr gut. Weiter so.

Lautmalerisch nächtliche Selbstgespräche

Ich versuche ja seit langem, in meinem kleinen Blog sowas wie eine Lautschrift für die Aussprache der Thaizeichen einzubauen. Nun habe ich tatsächlich endlich die (Achtung Technogelaber) Unicode-Zeichen für die Töne gefunden (bzw. die Zeichen, die man für die Töne verwenden kann). Das Dumme ist nur, dass sie die Unicodezeichen) in den meisten Schriftarten nicht vorhanden sind und in manchen (ich würde mal sagen) falsch implementiert sind. Auf meinem Rechner kann man das hier ganz gut ansehen:

àèìòù

áéíóú

ȃȇȋȏȗ

ăĕĭŏŭ

In der ersten Reihe ist ein aufsteigender Strich, in der zweiten ein fallender, in der dritten ein oberer Bogen, in der vierten ein unterer Bogen und alle sind genau über jeweiligen dem Vokal (in manchen Schriften sind sie irgendwohin verschoben, nur nicht drüber.

Das nächste Problem: Phonetische Zeichen sind in den meisten Fonts so gestaltet, dass man sie mit “normalen” Buchstaben nur nutzen kann, wenn selbige fett dargestellt sind, womit sich das folgende Beispiel ergibt:

dɜɜm bia!

Was lautschriftlich genau das bedeutet, was ich jetzt machen werde: Bier trinken.

Update: Hmm. Die ersten beiden Zeilen sehen anders aus als ausserhalb des schreibblogaden-Designs. Schöner Mist.