Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Gebt mir Feedback

(Feedback ist ein nettes denglisches Wort für Rückmeldungen)

Ich bin immer noch am Hadern (<txp:gho_permalink id=“985”>wie eben</txp:gho_permalink>) über das lange überfällige Re-Design dieser regelmässigen Onlinepublikation. Es stehen ein paar Erweiterungen an, ein neues Design, ein paar integrierte Muff-3.0-Tools…

650 Tage sind genug für “das hier”.

Ich habe da ja die hirnrissige Idee, das LIVE zu machen. sozusagen am lebenden Kandidaten (aka Weblog).

Eventbloggen ist mein Metier.

Habt ihr da was dagegen? (ich weiss, das ist eine sehr scheinheilige Frage, denn ich gebe nicht unbedingt etwas auf “eure Wünsche”™. Sagen wir, wenn bis morgen abend keine (überzeugende) gegenteilige Meldung kommt schiebe ich das “neue” (huestel) Design einfach drauf und bastel online weiter. Was online ist, kann man nicht mehr verbergen.

Im REdeSign-blog wird es dann die Erklärungen zu den Techniken, dem Textpattern-Kram, den verwendeten Kram und all dem Technogelaber geben, wegen dessen ihr mich lieben (bruahahahaha) gelernt habt.

Und ich verspreche, dass die relevanten Einträge über Sein und Sin(n) in Thailand per ATOM-Feed immer lesbar sein werden…

Weihnachten

Alle die zu Weihnachten (oder zu einer der jeweilig ausliefernden Post genehmen Terminlage) eine Mix-CD mit Musik und ausdruckbarem Booklet und solchem Kram haben wollen, von mir, melden sich jetzt über eine der Kontaktmöglichkeiten, die man unter kollitsch.de lesen kann. Ich behalte mir vor, Leute, die ich nicht mag, zu ignorieren und Leute, die ich mag, die sich aber nicht melden einfach mit zu beschicken. Und eventuell wirds eine MP3-CD, weil es einfach zuviel Klänge für 80 Minuten geben könnte. Und ich behalte mir vor, gar keine Kollektion zu erstellen wenn ihr Ignoranten keine Begeisterung heuchelt. Und wer sich über das mit den Ignoranten aufregt kriegt auch nichts. Wenn ich es mir genauer überlege sollten wir das gleich ganz lassen.

Lektion des Tages

Wenn ich im Wat Napralarn bin, sind die Batterien des Photoapparates grundsätzlich leer. Das war heute so und jedes Mal, wenn ich da war bisher. Dann muss immer das Wackelhandy herhalten.

Morgen geh ich hin mit Ersatzbatterien.

Ich mag meine Website (nicht so ganz)

Der Hauptgrund, warum es in den vergangenen Tagen eher weniger Einträge gab ist der: Ich habe, <txp:gho_permalink id=“602”>mal wieder</txp:gho_permalink>, mich an einem neuen Design versucht. Das ist nun schon das dritte Mal seit dem letzten Wechsel und das dritte Mal beginne ich es zu hassen, ungefaehr 48 Stunden nachdem das Design steht und ich nur noch die Inhalte konvertieren und die neuen Funktionen einbauen müsste.

Diesmal was komisches mit Orange, Sonnenuntergang und mehr weiß hinten und vorne. Das viele Braun hier ist mir schon lange zu schwer. Eine andere Schriftart, grössere Schrift. Ich mags aber schon nicht mehr.

Es ist seltsam. Bei meinen eigenen Projekten bin ich “designerisch” farbenblind. Crap würde ich es nennen. Naja… Mal sehen wann ich den nächsten Versuch starte. Ich hoffe mal, dass der grössere Teil meiner Stamm-Leser eh über einen Feedreader vorbei kommt.

PS: mal ganz abgesehen davon, dass der Bedarf nach einem (teil)statischen Bereich steigt, bestimmte Bereiche fast nicht besucht werden, die Map jede Menge neuer Funktionen mächtig sein wird, Flickr und del.icio.us enger integriert werden wollen… ich frag mich, warum das Design immer an erster Stelle steht… bla…

Zwangsvegetarismus

Tag drei meines Zwangsvegetarismusses.

Die Erkenntnisse:

Erstens: Es gibt Eis für Vegetarier. Fu hat heute beim wöchentlichen Sävennsäns-Besuch die Eiskrem nach Vegetarier-Regeln zusammen stellen (oder rollen) lassen. Ergebnis: Eine Kugel Kürbiseis, dem Geschmack nach zu urteilen, eine Kugel Zuckereis mit Himbeeranteilen. Darüber geschnippseltes Obst in Zuckersirup. Darüber Erdbeer-Konfitüre. Ich hab gefragt ob ich da nicht noch Zucker drüber streuen darf, wurde aber nicht verstanden.

Zweitens: Warum die chinesischstämmigen Thais trotz Vegetarier-Festivals nicht dünner werden: Zucker. Sie produzieren Tofu-Kopien von allem, was ihnen lieb ist, aber normalerweise aus Tieren stammt (Tofu-Würstchen, Tofu-Fleischscheiben, Tofu-Innereien) und legen das in Zuckerwasser ein. Das wird dann mit Reis gegessen. Hinterher noch ein bisschen “regulären” Zucker: Khanom.

Drittens: Ich bin heimlich, still und leise zur veganen Variante verdonnert worden. Keine Eier, kein Fisch, keine Schlagsahne auf obigem Eis. Sie wollte mir fast noch den Kaffee verbieten (weil er eine Droge ist: “You cannot sleep after you drink coffee”). Hab ich aber erfolgreich Protest eingelegt. Den Weißer darf ich auch nur benutzen, weil er ohne Milch produziert wird. Aha. Mein Kaffeeweißer besteht aus Sojamehl. Meine Lieblingsreissuppe hat Fleischbällchen drinnen. Meine Lieblingsnudelsuppe auch.

Dann haben wir heute eine vegetarische Kühlschrankfüllung für die nächsten Tage eingekauft. Vegetarische Schweinseinlage für Reis (muaahahaha, der ganze Tesko hat sich nach mir umgedreht). Vegetarische Tom-Yum-Suppe. Pflanzenöl, Currypaste aus der Dose.

Das hat Potential für eine traditionelle Karfreitagsgeschichte. Mein Vater erzählt immer Karfreitags von einem ehemaligen Arbeitskollegen, der eine Polin geheiratet hat und Karfreitag kein Fleisch essen darf und sich darüber beschwert. Das ist so eine jährlich wiederkehrende Geschichte, bei deren Auftreten man kurz ausatmet und sich dann entscheidet, einfach zu nicken, bis es vorbei ist.

Ich werde die Festivalsstory jedes Jahr zum Ramadan erzählen. “Damals, mein erstes Vegetarian, ich durfte ja fast nichts essen… nur Grünkram… und Zucker…”