Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Mund und Herz

Die Thais sind ja nicht unerheblich ironiebefreit. Soll heißen, sie merken nicht, wenn ein Farang ironische Anmerkungen macht.

Auf der Suche nach dem Begriff Ironie im Thai kam ich gestern abend einer Lösung ziemlich nahe. Es gibt da das Herz das nicht so denkt wie der Mund spricht: Baa Gap Cay May Trong Gan. Und allein die Tatsache, dass das jede Menge Worte für eine kleine Kommunikationsform sind weist auf … (Ja was eigentlich? hmm. Mal überlegen. Ich meld mich dann wieder.)

Project Seoul

Oh, did I tell already that I like photoblogs? It’s mainly because my own photos are the worst waste of harddrive space since mankind spotted the possibility to hold moments on pictures.

One of the blogs I often hit is Matthews Project Seoul . Moments in time . I like it. Because pictures can tell more than words. More than ever if you are in a world where you need three languages to say one thing.

I did it (again)

Yes! I did it. And I have no fear to admit it. Yesterday I bought a dvd-player capable of a lot of formats.

The package said it can play DVD, DVD-R(W), DVD+R(W), CD, CD-R(W), WMA, MP3, VCD and some other stuff I never heard of before. Nice nice I thought and went home at evening to join a night to remember. The last time I watched a movie in my own armchair was on 25th of may, shortly before some poor guys decided to have me lost my stuff right out of the house.

I went home at evening, ripped the player out of his package, put some cables where they fit (there weren’t much holes to plug them around) and watched, ehem, “Blade 3”. Yes. I know. But the sound is good. Today I will get my collection on an updated state, there seems to be a lot of Johnny Depp out there at the moment.

Sidenote: In the booklet for the player there is noted (I like “to be noted”, its on nearly every sentence in the booklet), that not every DVD, not every DVD-R(W), not every DVD+R(W),not every CD, not every CD-R(W), not every WMA-Collection, not every MP3-Collection, not every VCD will be played by the player, depending on the format. And it will not play right-protected discs. Aha. Soso. Good to be a good guy not ripping anything and not violating law.

Conclusion: I am nearly full restored from the givings to my uninvited visitors in may. I may not have a computer yet again at the house, but I think I do not want it anymore there. Technology sucks. This weekend will be called “movend” in my memoirs.

Der Thaiweg: Marketing

Neung unser Thailehrer photographiert den realen Systemanalytiker weil er “schöne Menschen” auf seine Webseite (die ich erstmal in CSS packen und für die Suchmaschinen optimieren musste, weil alle Links und Hauptinformationen in Flashfilmchen und Bildern versteckt waren und das HTML von 1997 (aka table-Tags wo immer man hinsieht) war) als Referenz setzen will. “Do you agree with me, he looks beautiful today.” waren seine Worte. Mich hat er nicht photographiert. (Dafür bekomme ich nächste Woche gaan caa. Mal sehen, ob das hier wirkt.)

25 Milliarden. Dollar. 226046. Menschen.

Die zivilisierte Welt bezeichnet also die Hurrican-Katatrophe in den USA als verheerender als die Tsunami-Katastrophe in Südostasien im letzten Dezember .

Stellen wir die Fakten mal zusammen:

Finanzieller Schaden (Geld, Cash, Knete, der Kram mit dem man alles nur keine Liebe kaufen kann):

Tsunami: 10 Milliarden Dollar

Hurrican: vermutete 25 Milliarden Dollar

Ähm. Klar. Ich erlaube mir eben, einige andere Zahlen zu präsentieren:

Tote (das sind ehemalige Menschen. Biologische Einheiten die sich von anderen Lebewesen auf unserer abgeplatteten durchs All trudelnden Kugel durch die Fähigkeit zu denken, eigenständig Entscheidungen zu treffen und dem Betrieb von Sex nicht nur aus Fortpflanzungszwecken unterscheiden):

Tsunami : Mindestens 222.046 Menschen (wikipedia )

Hurrican: einige Tausend

Was kostet schon eine Hütte in irgendeinem Entwicklungsland? 10 Bretter Holz pro Wand wenn überhaupt Wände vorhanden sind), ein bisschen Wellblech, eine Matraze.

Warum sollte man auch erwarten, dass Dämme um ein regelmässig überflutetes Gebiet in das konsequent hinein gebaut wurde brechen können.

Ich sags mal so: Jeder Tote ist tot. Das ist Schicksal. Die Betroffenen haben mein Mitgefühl aber ich bedauere grundsätzlich keine Toten, denn das ist ein nicht rückgängig zu machender Zustand. Aber Geld als Vergleichsobjekt zweier Katastrophen ist dann doch weit entfernt von Menschlichkeit. Und ich kann durchaus verstehen, dass die Bangkok Post sich nun Sorgen um die finanzielle Unterstützung der Tsunamiregionen macht. Und wenn im Spiegel dann ein solchermaßen blöder Kommentar kommt (“Vielen Dank auch. Das war’s dann. Keine finanziellen Hilfszusagen, null Sofortma??nahmen, nach Tagen dann ein z??gerliches Hilfsangebot des deutschen Innenministers.”), kommt mir das Kotzen. Natürlich braucht man die USA nicht finanziell zu unterstützen. Kuckt euch deren Bruttosozialprodukt an und haltet einfach die Klappe.

Kinder: Geld ist nicht alles. Und ich mag gar nicht weiterschreiben weil ich nur Dinge sagen könnte die beleidigend für manchen wären. Und mehr als nur einen Satz mit “Finanz” und “Kotzen” ziemlich nah beieinander.

Ich lass das mal so stehen.