Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Jahresrückblick

Soso, wieder ein Jahr rum gebracht, die Produktion von Thai Beverage Plc mit meinen Käufen am Leben gehalten und 8500km auf der Insel verfahren (das sind nur um die 150 Inselumrundungen habe ich gerade fest gestellt. Das sollten wir ändern).

Höchste Zeit also, den Jahresrückblick für 2007 fertig zu stellen.

Guten Rutsch und wir lesen uns nächstes Jahr wieder :)

Dramatische Zeiten in Asien

Kim Jong Il ist tot. Herzinfarkt im Zug. Ich weiss genau, warum ich auch in Thailand immer mit dem Bus reise.

Da ich (wie jeder, der was von sich hält) meinen eigenen (ok, ich gebe zu, auch nur Süd-)Koreaner habe, versuchte ich heute mal das generelle Sentiment zu eruieren:

Ich: Oh. Kim Jong Il ist tot.

Er: Was? Wirklich? Soso…

Ein paar Stunden später:

Ich: Die Aktienmärkte in Asien zeigen alle nach unten.

Er: OH MEIN GOTT!!! WIRKLICH?!?

Soso.

I don’t like

Bis vor kurzem noch in der Kuriositätenabteilung der lokalen Presse versteckt: Wenn man (als Thailänder, oder als Ausländer in Thailand) auf Facebook eine Seite “liked”, die von den jeweils Regierenden oder gegen ebenjene Arbeitenden nicht gemocht wird, dann kann man wegen Majestätsbeleidigung angeklagt werden . Sagt der Chef der staatlichen Zensurbehörde und der muss es ja wissen.

Laut Gesetz ist es eben verboten, über die eigentliche Beleidigung (oder was dafür von den jeweils Klagenden empfunden wird) zu berichten, weil man damit die Majestätsbeleidigung wiederholt. Was zu den Pünktchen im “I shall … by staging coups” in einem Artikel zu einem Thai, der eine Seite bei Facebook unterhielt, führt.

In einem Land, in dem man wegen beleidigender SMSses zu 20 Jahren (4 SMS a 5 Jahre) verurteilt werden kann, ist das nichts Besonderes mehr…

Hochwassererklärvideo III

Teil III der Hochwassererklärvideos ging gerade online. Diesmal mit Schlangen. Derweil panikt Bangkok vor sich hin, die Prime Ministress hat Tränen in den Augen , wenn sie von den zwei Wochen berichtet, die die Regierung nun schon gegen die Fluten kämpft (die Fluten selbst schwappen schon seit 8 Wochen durchs Land) und in der Hauptstadt will man Straßen zu Kanälen machen.