Man muss sich das mal vorstellen. Ich sitze hier auf einer Insel wo den ganzen Tag die Sonne scheint und hab mir ne Grippe eingefangen. Nenene.
Visa-Run – vermutlich nur Teil 1
Wenn ich Run höre, dann erklingt irgendwo in meinem Hinterkopf immer eine Stelle aus Pink Floyds “The Wall” mit “you better run, run, run, run, run” oder so. Beim Suchen eben fiel mir auf, dass die Stelle aber auch aus meiner eigenen “The Wall”-Version stammen könnte, ich fand sie nämlich nicht. Jedenfalls ist es (Achtung Google-Suchwort) Zeit für einen Visa-Run. Den mache ich morgen. Mit nem Reisebüro von hier. Nach (B(i|u)rma|Myanmar).
Mit einem Non-Immigrant-Visa des Typs B darf man auch wenn es ein Jahr gültig ist nur drei Monate im (Thai)Land bleiben. Also reist der arbeitserlaubnislose Farang im Dreimonatstakt aus und wieder ein. Diese überaus interessante Kaffeefahrt in verschiedene nette Anrainerstaaten von Thailand nennt man dann Visa-Run. Nach diesem Visarun bekomme ich dann irgendwann ein dauerhaftes Arbeitsvisum für Thailand. Aber eben erst nachher, weil: “Wir sind hier in Thailand und da geht alles ein bisschen langsamer.” Ja. Klar. Ne?
Ich werde berichten. Falls nicht, habe ich Bekanntschaft mit thailändischen Zellen gemacht. Ich hab da so Filme gesehen… nenene… Bridget Jones und so…
Witzig ist auch, das meine Eltern Burma-TV empfangen (von 16 — 20 Uhr? War das so?). Schaltet mal ein. Ich wink in jede Kamera, die mir vor die Nase kommt.
Falls die Berichte ausbleiben, denkt an mich. Schnüff.
Der Feind hinterm Spiegel
Ich lass das Bild mal so im Raume stehen. Wenn man allerdings eine kleine handflächengro?e Echse erwartet, weil ein winziges Zipfelchen vom Schwanz unterm Spiegel hervorlugt, dann darf man getrost überaus überrascht sein, wenns dann doch so ein Brocken ist der dann auch noch ebenso überrascht zuckt. Nagut. Das Bad ist also auch verbotene Zone.
Homer und die Bell-Kröte
In den ersten Wochen waren rund ums Haus (das ich heute für einen weiteren Monat angemietet habe) immer jede Menge Hunde verteilt, in Hochzeiten 7 Stück. Inzwischen grenzt es fast schon an ein Wunder, wenn mal einer vorbei kommt. Das hat allerdings auch den Vorteil, dass es Nachts nicht wegen der Hunde laut ist. Hier sehen wir nun ein Foto aus alten glanzvollen Zeiten. Braun ist Homer, der damals recht alt und vermutlich weiblich war (hmm, ne andersrum wird ein Schuh draus, wie eine Frau aussehen und ein Mann sein, naje, er machte nie einen intelligenten Eindruck) und vermutlich inzwischen verstorben ist (sein Halsband lag im Müll) und das kleine schwarze Ding ist die Bell-Kröte, die mir die ersten Wochen schlaflose Nächte bereitet hat. Timmy genannt. Timmäh!!!
Nachbarn
Ist wie im Zoo, nur dass ich hinter Gittern sitze.