Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Hochwassererklärvideo

Im thailändischen Internet macht gerade dieser Film (und bereits eine Fortsetzung) die Runde, in der die ganze Hochwasserlage einfach und verständlich erklärt wird — ohne Panikmache. Ein gutes Beispiel, wie Kommunikation heute erfolgen sollte. Wäre ich Prime Ministress, würde ich davon Gebrauch machen…

Thai mit enlischen Untertiteln… Und mit Walen.

Hochwasser-Parking-Lot

In Bangkok darf man jetzt auf den Hochstraßen parken. Was manch einer mit “Post-Apocalyptic Highway Parking, Thailand” umschreiben mag. Siehe Video. Besser als die Karossen nach den Fluten aus dem Schlamm heben allemal…

Wasser in Massen II

Vor ein paar Tagen hat die Regierung “beschlossen”, Bangkok “fluten zu lassen”. So martialisch das klingt — es hat mal wieder politische Gründe. Irgendein Berater hat unserer Prime Ministress schonend beigebracht, dass es seltsam aussieht, wenn man sich nur um die Bangkoker Bevölkerung sorgt und andere Landesteile derweil künstlich unter Wasser gesetzt werden, nur damit Bangkok trocken bleibt. Und so steigt das Wasser nun auch in Bangkok unter der Massgabe “Bangkok muss einen Teil der Fluten mit tragen”.

Den aktuellen Wasserstand kann man im Thailand Flood Monitoring System betrachten (nur auf Thai) oder bei Google (größtenteils auf Thai).

Auf diesen Seiten kann man sich auch als zukünftiger Tourist informieren, ob (nein) und warum nicht (weils im Süden Thailands liegt) Samui unter Wasser steht.

Wir hier haben derweil mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Die ganzen Großmärkte bekommen keinen Nachschub, weil einerseits die zentralen Läger unter Wasser stehen und andererseits alles, was nicht nass oder verdorben ist in die Notstandsgebiete geschickt wurde. Ich war gestern wieder einen halben Tag unterwegs, um ein paar Eier zu kaufen. Es wird Zeit, dass ich mir einen Hühnerstall zu lege. Auf dem Dach.

Wasser in Massen

Seit gut einer Woche wird die Hauptstadt Thailands von den Wassermassen der diesjährigen Monsunsaison bedroht. Ungefähr genau so lange berichten lokale und internationale Medien über die jedes Jahr wieder auftretende Situation.

Dass es seit rund 8 Wochen im Norden regnet und Dörfer und Felder seither unter Wasser stehen, in diesen 8 Wochen rund 300 Menschen durch die Fluten ums Leben gekommen sind und noch bis Donnerstag irgendwelche Staudämme kräftig Wasser abgelassen haben liest man hingegen nicht.

Da müssen erst irgendwelche reichen Leute von knietiefem Wasser bedroht werden, damit sich mal jemand medienwirksam über Holzplanken stöckelnd um die Probleme kümmert.

Auf Samui ist es verdächtig trocken und sonnig — vermutlich einer der Gründe, warum der Tourismusminister neulich noch gemeint hat, der Tourismus sei nicht von der Flut beeinträchtigt. Anders kann man solche fröhlichen Meldungen nicht erklären, wenn zwei Drittel des Landes überschwemmt sind.