Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Jung und weiblich

Nach einigem Hin und Her hat das Parlament heute für unsere zukünftige Prime Ministress gestimmt. 296 Abgeordnete stimmten für sie, 3 stimmten gegen sie, 197 enthielten sich. Wenn der König das Ganze dann in den nächsten Tagen offiziell macht, hat Thailand einen weiblichen 44 Jahre alten Premierminister.

Jetzt kann alles nur noch besser werden.

(Immer noch) Kawumm

In den letzten Tagen ist das Internet wieder mal unverhältnismä?ig schlecht. Mal routen sie alles über irgendwelche Inseln hinten um den Erdball rum, dann halten Verbindungen gerade mal ein paar Sekunden, dann bekomme ich aller 5 Minuten eine neue IP oder sie hängen einfach mal die ganze Insel vom Netz. Die wohlinformierte Support-Hotline sagt dann gerne “In 24 hour will work again” — einmal am Tag. Von den letzten 30 Tagen war ich ganze 20 Tage online.

Dabei ist es in diesen Tagen gerade für in Thailand lebende Deutsche sehr wichtig, die neuesten Nachrichten zu lesen um zu entscheiden, ob man in Tarnfarben geht, wenn man das Haus einmal verlässt.

Wenn ich das richtig verstehe , dann steht des Kronprinzens Flugzeug immer noch in München herum, weil die thailändische Regierung keine 20 Millionen Euro als Sicherheit bezahlen will.

Mal unabhängig davon, wie plump es ist, der Königsfamilie auf die Fü?e zu treten um an Geld von der Regierung zu kommen — dass die deutsche Justiz Informationen von irgendwelchen Websites verwendet, um festzustellen, wer Eigentümer des Flugzeuges ist, ist schon ziemlich peinlich. Dass die thailändische Regierung nachweisen muss, dass sie nicht Eigentümer des Flugzeugs ist, ist auch seltsam.

Kronprinzliches Flugzeug gepfändet

Da zahlt man (Thailand) mal eine klitzekleine Rechnung (31 Millionen Euro) mal nicht, und schon (20 Jahre später) wird das Flugzeug des Kronprinzen Maha Vajiralongkorn gepfändet. Tststs

Interessant ist jedenfalls, dass der Kronprinz recht viel in Deutschland herumzureisen scheint. München, Dresden, Saarbrücken, Nürnberg und Berlin standen in den vergangenen Tagen auf seinem Reiseplan, was es für den Insolvenzvollstrecker einer Baufirma letztenendes dann doch recht einfach machte, die Boeing 737 des Kronprinzen zu beschlagnahmen.

Kawumm

Vergangene Woche verschwanden (mal wieder) 7 Jahre meines Lebens im digitalen Nirvana. Irgendwann am Donnerstag Morgen schlug ein Blitz ein und beendete auf grausame Weise das Leben mehrerer Computer, externer Festplatten und anderer Hardware. Die Telefonfirma hat dann nochmal bis Montag Mittag gebraucht, um mich wieder online zu bringen — auch hier waren die Kabel durchgeschmort. Selbst die USV brummt nur noch und lässt alle Haare im Umkreis von 10 Metern zu Berge stehen.

Die offizielle Version zur Zeit ist, dass ein Blitz irgendwo im Telefonnetz eingeschlagen hat und die ?berspannung (zumindest bei mir) übers Netzwerk in alle Geräte geleitet wurde. Meine inoffizielle Version ist, dass sich immer, wenn es bergauf geht, mit gro?em Donner ein weiterer Abgrund auftut.

So schlimm sind die ganzen toten Rechner gar nicht, wirklich schlimm sind die Daten, die verloren sind (eine externe Festplatte startet gar nicht mehr und die Backup-Festplatte, die in der besagten Nacht beim Backuppen war, ist magisch leer).

Ich hatte zwar ein paar Bilder bei Flickr abgelegt — aber nicht alle 100GB, die in den vergangenen Jahren angefallen sind. Ein paar Dokumente liegen in meiner Dropbox, aber auch nicht alle. Und besonders schade ist es um einige mehr oder weniger fertige Arbeiten, die ich nun von vorne beginnen darf.

Nun also “ab in die Cloud” mit dem ganzen Kram. Ich habe mir erstmal einen Rechner geborgt, Internet geht wieder, es geht bergauf. Mal wieder.

PS: Leider sind auch die Photos mit der Elephantenmütze zerstört worden, hehehe, hehe, hehehe…