Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Neulich in Hat Yai

(Salem “Till the world ends” — nach ca. 40 Sekunden ist das Video “safe for work”)

Hin und wieder tangiert unsereins auch mal Hat Yai, seines Zeichens Strandhauptstadt Südthailands und relativ sicher vor Bomben, Enthauptungen und ähnlichen südprovinzialen Unabhängigkeitsbestrebungen.

Mittwoch Nacht war es mal wieder soweit. Ich begab mich in den örtlichen McDonalds um eine Stressmahlzeit zu mir zu nehmen. Nach wenigen Sekunden wurde mir klar, dass der Song aus obigen Video im FastFoodRadio gespielt wurde. Wie schön.

Ick ben ain Israeli

In Thailand sollte man ja tunlichst vermeiden, über die königliche Familie zu berichten, weil das recht schnell als Lese Majeste (Majestätsbeleidigung) dahingestellt werden kann, wenn die Leute einem an die Wäsche wollen.

Daher hier nur ein paar unkommentierte Zitate aus einem Artikel von jemandem anderen :

The Princess of Thailand, Dr. HRH Princess Chulabhorn Mahidol met with President Shimon Peres on Monday in his office in Jerusalem, where she expressed her fondness for Israel. Mahidol told Peres, “In my heart I feel half Israeli. I think like an Israeli. I visited here for the first time in the 1970s, and since then I keep looking for opportunities to return.”

Einen Autounfall hatte sie auch noch:

Prior to the meeting Monday, the princess was involved in a traffic accident near the Jerusalem International Convention Center while on her way to meet with Peres.

Wenn man sich mit den Mädchen der Nacht hier auf der Insel unterhält (ich rede nur ;), hört man häufig, dass Israelis sehr sparsam sind und in der Regel nach Gruppenrabatt fragen.

Die Zukunft (nach Ochsenmeinung)

Jedes Jahr um diese Zeit läuten die Brahmanen auf einem Feld in Bangkok die Reis-Saison ein und lassen heilige Kühe bestimmen, ob die Ernte dieses Jahr gut oder schlecht wird

The oxen ate grass, an omen that the country would enjoy an average water supply, plentiful rice harvests and an abundance of fruits and staple foods this year. The oxen also drank liquor, indicating that communications would be convenient, foreign trade would flourish and the economy would prosper.

Vermehrung

Vorgestern erbühte endlich die erste meiner aus dem abgesoffenen Resort geretteten Orchideen. Die ?rmsten lagen nach den Fluten nämlich einfach so in der Gegend herum und vertrockneten ungeliebt.

Nach ein paar Wochen Wasser und gutem Zureden (“wenn ihr jetzt bald blüht dann kommt ihr ins Internet”) poppen nun Rispen an allen Pflanzen und die ersten beiden Blüten sind offen. Wie schön.

Ich habe 2006 schon mal versucht, mit Orchideen zu leben — das ging daneben, nachdem die Blüten die schon beim Kauf dran hingen verblüht waren kam lange nichts und dann vertrocknete alles.