Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Japan

Etwas makaber ist ja schon, dass der deutsche Botschafter in Thailand heute eine Email an die sog. “Deutschenliste” — so eine Art Notfallemailverteiler — schickt und vor rechnet, dass Japan von Thailand 5000km entfernt ist, Tschernobyl von Deutschland aber nur 1200km entfernt ist. Das soll wahrscheinlich beruhigen, aber wenn hier um die Ecke ein Atomkraftwerk in die Luft geht, tut es das nicht wirklich. Tschernobyl ist heute noch von einer 30km dicken Schutzzone umgeben.

Anscheinend ist der Reaktor in Fukushima so gebaut, dass im Fall einer Kernschmelze der Gro?teil der Schäden nach unten ins Erdinnere geleitet wird. Gerade eben bebte es wieder, weitere Explosionen wurden gemeldet und Twitter ist mit seinen Gerüchten und Falschmeldungen nicht unbedingt eine gro?e Hilfe. Wie immer.

Babies in Tüten III – the movie

Manch einer wird sich erinnern, dass einer meiner Einträge im November mit dem Satz “Eine Geschichte die Drehbuch für einen thailändischen Horrorfilm sein könnte…” begann. Man fand in den Leichenaufbewahrungsräumen eines Tempels in Bangkok über 2.000 Babyföten. Nach und nach stellte sich heraus, dass die Leichen von illegalen Abtreibungen stammten und die Friedhofswächter sich durch die Lagerung etwas hinzu verdienen wollten.

Wie auch immer, hier nun der Trailer für den Film “Dek Phee Du 2002 Sop” (was wohl soviel hei?t wie “Babygeist No. 2002”, der heute in den thailändischen Kinos anläuft.

Thais in Libyen

Man glaubt gar nicht, wieviele Thais in den Unruhegebieten in Nordafrika leben. Speziell aus Libyen will man bis morgen 8.000 Thais abgezogen haben, schreibt die Bangkok Post . Wenn man die im Artikel genannten Zahlen zusammen zählt, halten sich in Libyen gut 20.000 Thailänder auf. Kein Wunder dass man hier auf Schritt und Tritt über Touristen stolpert, wenn die Thais alle auswandern.