Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Vorgestern am Strand

Das Wetter war am Dienstag so Lübeck-like, dass ich meine Kamera in eine Plastiktüte gepackt habe, mich in meine Allwetter-Regenjacke und mal eben über die Stra?e an den Strand spaziert bin.

Wer sich für Wasser in verschiedenen Formen interessiert, ist auf meinem Youtube-Videokanal sowieso gut aufgehoben ;)

Ich habe eine Menge Videos gedreht, die Qualität überfordert allerding mein kleines Notebook. Mal sehen wie ich das runterschrauben kann, so dass ich nichts blind hochladen muss.

Shift + F5

Neulich gratulierte man mir zum “Redesign” dieser Website. Das war witzigerweise 100 Tage nachdem das Aussehen der Seiten geändert wurde. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, meine Feed- und Email-Leser darauf hinzuweisen, dass gestern Abend ein neues Design online gegangen ist ;)

Alle anderen Besucher mögen eventuell Shift + F5 (Umschalttaste + F5) drücken müssen, damit alle Dateien neu geladen werden und die Reste des alten Designs aus dem Cache verschwinden.

Das Kontaktformular funktioniert auch wieder ;)

Samui ist Notstandsgebiet

Samui ist gerade mit 15 anderen Bezirken Surat Thanis zum Notstandsgebiet erklärt worden . In Nakhon Si Thammarat, Songkhla, Trang, Satun, Narathiwat und Phatthalung wurde schon eher der Notstand ausgerufen.

Die Fähren nach Samui haben die Dienste eingestellt (recht schlecht, wenn man gerade auf Visarun ist, hehe) und der Flughafen ist geschlossen. Damit ist die Insel endlich einmal wirklich eine Insel.

Strom haben wir noch/wieder.

Depression

Das hat dann auch mich etwas verwundert. Gegen Mitternacht heute war plötzlich der Strom weg und kam erst kurz nach Mittag wieder zurück. Die üblichen Quellen sprechen von einem Samui-weiten Stromausfall — man rechne mit ein bis zwei Tagen Behebungsdauer. Es waren dann nur 12 Stunden, aber das war wiedermal eine Zeit, in der man daran erinnert wurde, wozu man Strom so braucht. Gestern noch fand ich meinen Gaskocher steinzeitlich — heute bin ich konvertiert.

Ich war am Morgen aus purer Langeweile dann mit der Allwetterjacke am Strand und habe ein paar Filmchen gedreht. Montur, Wetter und Wellen erinnerten mich an Lübeck.

Der Khlong vor dem Haus ist brechend voll. In Bestzeiten ist das Wasser rund 10cm pro 30 Minuten gestiegen. Nun hat die Macht der Fluten den Müll den die werten Nachbarn in den Graben warfen endlich durch das Nadelöhr an der Stra?e gezwängt und das Wasser kann frei abflie?en. Was nicht heisst, dass es weniger wird, es steigt nur langsamer.

Im Süden Thailands stehen Songkhla und Hat Yai unter Wasser. Interessanterweise waren die Behörden völlig unvorbereitet. Man lernt hier nie dazu.

Ich hoffe mal, dass der Strom nicht gerade abends wieder ausfällt. Im Dunkeln sitzen ist relativ langweilig.