Samui? Samui!David's Neighbour's Notizen über sein Leben als Auswanderer auf der Insel Koh Samui in Thailand. Auf Deutsch, und so...

Neues von den Hunden

Nach nun fast 20 Wochen mit den Babies werden es immer weniger Hunde im Haus und wir sind bei erträglichen drei Hunden, Pokki, Soosie und Nikki, angelangt.

Vergangenen Samstag haben wir Lindsay weg gegeben. Soosie war sehr traurig und hat ein paar Stunden in allen Ecken nach ihr gesucht. Pokki hat das Ganze gelassen weg gesteckt und konzentriert sich seither auf Nikki. Lindsay war seine Spielgefährtin, Nikki die Soosies.

Nikki wiederum hat aufgehört Nachts zu bellen (sie spielte ganze Nächte mit Lindsay Ohrenbei?en) und der Putzbedarf im Haus ist auf 1/4 gesunken. Ich habe bei Lindsays neuer Familie noch nicht gefragt, wie der Fussboden dort aussieht, hehe.

Seit ein paar Wochen sind wir auch wieder im Teufelskreis der Impfungen gelandet. Aller zwei Wochen darf ich mit den Babies (nun nur noch eins) zum Spritzen fahren und ein paar Hundert Baht abdrücken. Mir wäre es lieber, das einmal im Halbjahr oder noch seltener abzuhalten, aber als Monopolist auf der Insel will der Hundedoktor ja auch noch ein bisschen Geld machen. (Veterinäre mit Geld und Lust auf ein Business in Thailand mögen sich bitte bei mir melden. Ich stehe gerne mit Testobjekten und Infos zur Existenzgründung in Thailand zur Verfügung. Ich betone Veterinäre.)

Wie auch immer: nun sinds nur noch drei Hunde und alle drei haben kapiert, dass jeder, der in meine Küche pinkelt fliegt.

Künstlertag

Google weiss immer Bescheid, und daher ist heute “Tag der oder des Künstlers” in Thailand. Andere relativ wichtigere Feiertage werden hingegen nicht mit Doodle (einem angepassten Google-Logo für einen Tag) gewürdigt.

Mein Nachbar David

Mein Nachbar David (Beckham, so ein Fussballer, der seit einer Weile ein Haus auf Ko Samui aber anscheinend noch nie darin gelebt hat) hat Probleme mit den lokalen Mönchen, weil er in sein neues Haus eine Moskitokilleranstalt eingebaut hat.

Sagt eine “Quelle”:

“The Beckhams were very keen to keep the mosquitoes out because they can carry disease, as well as being annoying.”

“But the last thing they want to do is annoy the locals, especially the monks who’ve been here hundreds of years, so they’ve got a real dilemma now.”

Genau. Moskitos können verschiedene Krankheiten übertragen und das hochfrequente Surren am Ohr ist verdammt nervig, wenn man schlafen will. Andererseits gibt es auch Unmengen an probaten Mitteln, um die Mistviecher weg zu schicken.

Was nicht stimmt ist, dass die Mönchen hier schon hunderte von Jahren leben — Samui wurde vor gut 125 Jahren besiedelt. Aber was macht man nicht für ein bisschen Publicity…

Beckhams vs. Thais: 0:1

Visarun

In der nächsten Woche darf ich wieder einmal auf Visarun gehen. Diese nützliche Erfindung der Thais, um den Farangs im Lande deutlich zu machen, dass sie nur solange im Lande gedulded sind, wie sie Geld ins Land mit bringen.

Man fährt in gut abgefederten Minibussen an die Grenze, schläft kurz in einem Hotel in einer der Provinzen, von denen man nur hört, wenn Muslims oder Bhuddisten die Köpfe abgeschlagen oder Teehäuser zerbombt werden, springt über die Grenze, füllt ein paar Formulare in einem Malaysischen Thaikonsulat aus, lässt ein paar Passphotos und Unterlagen zurück, verbringt ein paar Stunden in einem klimaanlagengekühlten Einkaufszentrum und holt sich dann sein Visum ab — rechtliche Grundlage für so vieles in den kommenden 15 Monaten.

Das letzte Mal war ich während des Ramadans dort, was die Ernährungssituation etwas verkomplizierte. Diesmal kann ich wenigstens die Malaysische Küche tasten.

Makha Bucha Day

Es ist mal wieder Makha Bucha Day am Montag und es gibt nicht viel mehr dazu zu sagen als in den <txp:permlink id=“641”>vergangenen <txp:permlink id=“84”>Jahren.